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Zurück in die Schule
01.10.08

Unterstützung auf dem Weg zurück in die Schule und zum ersehnten Abschluss – das bietet sich jetzt für rund 90 schulmüde Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren in Bad Segeberg, Wahlstedt und Trappenkamp. Im neuen Projekt „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ arbeiten die Bad Segeberger Jugendaufbauwerke der Junge Menschen in offener beruflicher Bildung GmbH (JobA) in diesen Orten mit den Gemeinschaftsschulen und der Integrierten Gesamtschule zusammen, um jungen Menschen eine „normale“ Schulkarriere zu ermöglichen.

Mit welchen Bausteinen die JobA und ihre Partner den Schülern eine zweite Chance ermöglichen und welche weiteren Möglichkeiten die JobA jungen Menschen auf dem Weg in den Beruf bietet – darüber informierte sich jetzt Bundestagsabgeordneter Gero Storjohann MdB im Bad Segeberger Jugendaufbauwerk.

Informierte sich über die JobA vor Ort: Gero Storjohann MdB
 
Für Schüler und Schülerinnen, die die Teilnahme am Unterricht ganz oder teilweise verweigern oder zum Teil nicht mehr zum Unterricht erscheinen, richtet die JobA im Rahmen von „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ in den Schulen Koordinierungsstellen ein. Schüler, die aus unterschiedlichen Gründen die Unterrichtsteilnahme verweigern, finden hier einen Ansprechpartner, der mit ihnen, den Eltern und den Lehrern den Weg zurück in die Schule plant.

Die Angebote sind individuell und reichen beispielsweise von Einzelbetreuung über eine Kompetenzfeststellung, Projektarbeiten, Sozial- und Konflikttrainings bis zu Unterrichtsversuchen. Die Kooperation mit den Schulen, den Schulsozialpädagogen und den Eltern wird intensiv betrieben.

Über diese Angebote wird die Zahl der Schulabbrecher gesenkt, die Quote der Hauptschulabschlüsse erhöht und die Perspektive auf einen erfolgreichen Übergang von der Schule in das Berufsleben ermöglicht.

Die JobA leistet das Unterstützungsangebot im Rahmen des Programms „Jugend und Chancen – Integration fördern“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über das Projekt „Schulverweigerung - Die 2. Chance“. Das Programm ist aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert und wurde der JobA im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung bis 2011 mit einem Volumen von 237.000 Euro bewilligt. Die Partner selbst beteiligen sich mit 300.000 Euro.
 
Partner in diesem Projekt sind neben den Schulen auch der Kreis Segeberg mit dem Schul- und Jugendamt und die Schulträger. Dieses Projekt ist ein Baustein vielfältiger Aktivitäten, die JobA mit den Schulen in der Region zur Berufsorientierung für junge Menschen durchführt.

Einblick in vielfältige Möglichkeiten für junge Menschen auf dem Weg in die Arbeitswelt