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Fit für den Job - mit der JobA
25.04.12

Berufe testen, Stärken finden, sich weiterbilden - Schülerinnen und Schüler des Bad Segeberger Schulzentrums erkunden die JobA.

Bad Segeberg – Was verbirgt sich hinter JobA? Wir sind eingeladen, an Ort und Stelle eine Antwort darauf zu finden. Von Janina Golchert, Mitarbeiterin der Einrichtung, erfahren wir, JobA steht für „Junge Menschen in offener beruflicher Bildung und Ausbildung“. Die JobA GmbH ist ein Tochterunternehmen der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, wurde 2006 gegründet und ist in den Gebäuden des ehemaligen Jugendaufbauwerkes zu Hause.

Hier gibt es Werkstätten, in denen Jugendliche und Erwachsene ausgebildet werden oder in ein Berufsfeld hineinschnuppern können. JobA arbeitet zusammen mit der Arbeitsagentur, macht Projekte in Kooperation mit dem Jobcenter, verschiedenen Ministerien des Landes und dem Europäischen Sozialfonds.

Zu JobA kommen Jugendliche mit und ohne Schulabschluss zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt sowie Schüler, die in einem Berufsorientierungsprojekt zeigen können, wo ihre Stärken liegen. Auch wir nehmen an diesem Projekt teil und erhalten jeder einen schriftlichen Bericht über unsere Ergebnisse. Diesen Bericht können wir später unseren Bewerbungsunterlagen beifügen.

Auch Erwachsene, die sich beruflich weiterbilden möchten, werden hier betreut. Durch ein Langzeitpraktikum bekommt man einen Eindruck vom Berufsleben.

Bei JobA kann man alles lernen, was man für den Einstieg in die Arbeitswelt braucht. Mitarbeiter vermitteln Kenntnisse in den Feldern Lager und Handel, Hauswirtschaft und Küche, Metallverarbeitung, Bau, Wirtschaft und Verwaltung, Installation, Garten- und Landschaftsbau. Die Leiter der Werkstätten haben ihre Ausbildung zu Meistern gemacht. So hat der Chef der Küche seine Laufbahn mit dem Küchenmeister abgeschlossen. Weitere betreuende Mitarbeiter erlernten Berufe wie Sozialpädagoge oder Erzieher.

Bei unserer Rallye durch die Einrichtung in Bad Segeberg haben wir viel Neues erfahren. Die Führung durch alle Werkstätten, in denen sich gerade Schüler einer Wahlstedter Schule ausprobierten, ist ein interessanter Abschluss unseres Besuches. Diesen „Schnupperkurs“ in den Werkstätten machen wir selbst im Mai und sind schon sehr gespannt darauf!

Von der Klasse 8b der Gemeinschaftsschule im Schulzentrum Bad Segeberg

(aus: Lübecker Nachrichten vom 25.04.2012)